Verbandskommunikation

Die Medienarbeit des Verbands war im Jahr 2025 geprägt von einer klaren Fokussierung auf politisch relevante Themen rund um die Bundestagswahl sowie zentrale Zukunftsfelder der Internetwirtschaft wie Künstliche Intelligenz und digitale Infrastrukturen. Der strategische Ansatz „Qualität vor Quantität“ zahlte sich erneut aus: 2025 konnte insbesondere die Qualität der Berichterstattung deutlich gesteigert und die Reichweite trotzdem ausgebaut werden. So stieg der Anteil an Veröffentlichungen in Leitmedien signifikant auf 21 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert der vergangenen Jahre.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag 2025 auf der Kampagne „eco Wahl digital 2025“, mit der sich der Verband zur Bundestagswahl klar positionierte. Im Zentrum standen eine internetpolitische Agenda mit zehn Kernforderungen sowie die Analyse der Wahlprogramme der Parteien. Flankiert wurde die Kampagne durch vielfältige Kommunikationsmaßnahmen, darunter Podcastfolgen, Videoformate für Social Media sowie mehrere Veranstaltungen wie der „Netzpolitische Parteien-Check“ und das Format „Wahl digital 2025“. Die kurzfristige Umsetzung der Kampagne infolge des vorzeitigen Endes der Bundesregierung unterstrich die Reaktionsfähigkeit der Verbandskommunikation.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Studien- und datengetriebener Kommunikation. Besonders hervorzuheben ist die Veröffentlichung der gemeinsam mit Arthur D. Little erstellten Studie „Die Internetwirtschaft in Deutschland 2025–2030“, deren Konzeption, Vermarktung und kommunikative Begleitung maßgeblich durch die Verbandskommunikation gesteuert wurde. Die Studie erzielte eine hohe mediale Resonanz mit über 400 Clippings sowie mehreren dpa-Meldungen und stärkte die Positionierung des Verbands als zentrale Stimme der Internetwirtschaft.

Auch das Thema digitale Infrastrukturen blieb eines der dominierenden Topthemen der Berichterstattung. Insbesondere im Rahmen der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen konnten hohe Medienreichweiten erzielt werden. Die Allianz generierte allein 2025 nahezu 800 Medienclippings und trug damit wesentlich zur Sichtbarkeit der wirtschaftlichen Bedeutung digitaler Infrastrukturen für den Standort Deutschland bei.

Im Bereich Künstliche Intelligenz wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Microsoft im Rahmen der Kampagne „KI Future Tech“ fortgeführt. Die zweite Kampagnenphase umfasste unter anderem eine eigene Kampagnenwebsite, mehrere Videoreportagen, Podcastformate sowie den „KI Future Tech Summit“ in Berlin. Ziel war es weiterhin, konkrete Anwendungsbeispiele sichtbar zu machen und die Bedeutung von KI für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu unterstreichen.

Neben der klassischen Medienarbeit gewann die Social-Media-Kommunikation weiter an Bedeutung. Insbesondere auf LinkedIn setzte sich das starke Wachstum fort: Die Followerzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um über 26 Prozent, gleichzeitig erhöhten sich die Impressionen um rund 25 Prozent. Damit bestätigte LinkedIn seine Rolle als wichtigster Kanal für die Verbandskommunikation. Inhaltlich lag der Fokus weiterhin auf der authentischen Begleitung von Veranstaltungen, der Aufbereitung politischer Positionen sowie der Sichtbarmachung von Branchenstimmen.

Auch der eco Podcast „Das Ohr am Netz“ entwickelte sich 2025 sehr erfolgreich weiter. Hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie die enge Einbindung von Mitgliedsunternehmen machten den Podcast zu einem zentralen Kommunikationsinstrument und einem wichtigen Mehrwert für die Mitgliedschaft. Gleichzeitig etabliert sich das Format zunehmend als fester Bestandteil von Sponsoringpaketen und als Türöffner in der Mitgliederakquise.

Ein weiterer Meilenstein war der Relaunch der Newsletter-Kommunikation: Die bisherigen Formate „eco weekly“ und „eco politik digital“ wurden erfolgreich zum neuen Format „eco update“ zusammengeführt. Mit einer klaren Struktur, neuen inhaltlichen Kategorien und einem zweiwöchentlichen Erscheinungsrhythmus konnte die Attraktivität des Angebots gesteigert und gleichzeitig die interne redaktionelle Arbeit effizienter gestaltet werden.

Darüber hinaus wurde der Austausch mit den Kommunikationsverantwortlichen der Mitgliedsunternehmen im Rahmen des Formats eco PR-Briefing weitergeführt. In zwei digitalen Veranstaltungen standen unter anderem Themen wie Employer Branding sowie der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die PR-Arbeit im Fokus. Das Format leistet weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung, zum Wissenstransfer und zur Identifikation gemeinsamer Kommunikationsansätze innerhalb des Verbands.

Insgesamt zeigt sich für 2025 eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Verbandskommunikation, die durch eine stärkere strategische Fokussierung, hohe inhaltliche Relevanz und eine konsequente Verzahnung verschiedener Kommunikationskanäle geprägt ist.